Hortus Summerland - der Garten

 2011

 

Nun ja, so weit so gut. Nun sitzen wir hier auf unserer Lichtung, ringsherum Wald, wilde Flora und Fauna. Wie wird das jetzt zu unserem kleinen Paradies? Unkraut gibt es ja bekanntlich nicht - aber die Natur hat sich bereits weite Teile unseres Territoriums einverleibt. Der Wald kommt mit urwüchsiger Kraft, kaum zu glauben, wie schnell das geht. Brombeeren, wilde Pflaumen, Farn, Efeu, Sträucher und Bäumchen, dicke Grasnarbe, Brennesseln über Brennesseln, alles mögliche wächst ungehemmt. Es gilt also erst einmal dies einzudämmen, zu roden, zu graben, dem Wildwuchs Einhalt zu gebieten - eine Knochenarbeit. Bei fast jedem Spatenstich stoßen wir auf Steine, von mini bis fast felsengroß, teils behauen (wohl von ehemaligen Gebäuden), teils in Urform. Alles Sandsteine, typisch Pfälzer Wald halt. Jedenfalls heißt es alles ausgraben, wegschaffen, irgendwo zwischenlagern. Das geht so richtig auf die alten Knochen. Mit der Zeit knackt und schmerzt es überall, aber es hat auch etwas Gutes, Fitness-Studio brauchen wir keines und die Kondition wird immer besser. Die Steinhaufen dienen erst einmal dem Naturschutz und können später ausgezeichnet zum Landschaftsbau, beispielsweise zum Terrassieren am Hang zum Bau natürlicher Trockenmauern verwendet werden. So wird nach und nach neuer Lebensraum für Tier- und Pflanzenwelt entstehen.

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